Christina Lüdicke

Christina Lüdicke schloss 1982 ihr Studium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ un Weimar mit Diplom ab. Ab  1981 war sie am Konservatorium Schwerin als Lehrende und von 1992 bis 2026 dort auch als stellvertretende Direktorin und Leiterin der Studienvorbereitenden Abteilung tätigBeim Wettbewerb „Jugend musiziert“ sowie beim Internationalen Wettbewerb „Verfemte Musik“ ist sie seit vielen Jahren eine gefragte Jurorin. Als Mitglied verschiedener Kammermusikensembles führte sie zahlreiche Konzerte in Schwerin sowie in Frankreich, Tschechien, Israel und in den USA auf. Darüber hinaus beschäftigte sich Christina Lüdicke intensiv mit der Musik Astor Piazzollas und seit einigen Jahren erweitert sie ihre musikalischen Möglichkeiten mit dem E-Cello. Gemeinsam mit der Sängerin Ruth Kiefer und den Lautenisten Ulf Dressler und Ralph Lange entwickelte sie ein Renaissance-Programm mit Musik von John Dowland sowie italienischen und spanischen Zeitgenossen. In ihrem ersten Soloprogramm „…verweht“ begab sie sich in den letzten Jahren mit aktueller Musik für Cello solo auf die Suche nach den meist leisen und manchmal bis ins Unendliche verwe-henden Tönen. Die bizarren Klänge des E-Cellos traten dabei mit mit großformatigen Videoprojektionen von Harald Kruse in einen Dialog. Der „Tierkreis“ von Karlheinz Stockhausen stand unter Einbeziehung von Live-Elektronik ebenfalls auf dem Programm. Ihre eigene Art von Improvisation bringt sie u. a. bei der musikalischen Begleitung von Yoga-Retreats ein. Seit ihrer Pensionierung widmet sie sich verstärkt ihrer Leidenschaft, dem Unterrichten. Freiberuflich und in einem bestens ausgestatteten Studio begrüßt sie Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersstufen. Dabei möchte sie Menschen, die gerne Cello spielen wollen, dabei unterstützen, ihren eigenen Zugang zum Instrument und zum selbstmotivierten, ganzheitlichen Üben und Musizieren zu finden. Seit April 2026 bekleidet sie das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Tonkünstlerverbands Mecklenburg-Vorpommern.

Christina Lüdicke